JC Koriouchi startet in der 2. Bundesliga. Club steigt nach Strukturreform auf

Gelsenkirchen. Der JC Koriouchi Gelsenkirchen wird 2018 in der 2. Judo Bundesliga an den Start gehen. Durch eine Bundesligareform wird es ab 2018 keine Regionalliga mehr geben. Die 1. und 2. Bundesliga werden zusammengeführt, die jetzige Regionalliga wird zur 2. Bundesliga.
JC-Präsident Erhan Baz erhielt die Nachricht des DJB-Präsidenten Peter Frese vom Gelsenkirchener Aufstieg per Telefon. Die Freude bei Baz war natürlich riesig: „Endlich wieder Bundesliga und endlich wieder Leistungssport Judo in Gelsenkirchen.“ Durch den Gewinn der Meisterschaft stand der Club bereits als Aufsteiger in die Regionalliga fest. Doch der Nordrhein-westfälische Landesverband hatte eine NRW-Liga zwischen der Oberliga und der 2. Bundesliga eingeführt, sodass lange Zeit unklar war, in welcher Liga die Gelsenkirchener starten werden. 

Bis 1990 in der 1. Liga gekämpft

Seit 1965 sind die Gelsenkirchener Judoka Teil der Sportlandschaft. Die Vereinsgeschichte ist geprägt von Höhen und Tiefen. Zu den besten Zeiten kämpfte die erste Mannschaft in der 1. Bundesliga der Senioren – zuletzt 1990 und danach 25 Jahre in der 2. Bundesliga. 2011 kam es zum Abstieg bis in die Landesliga, 2014 drohte sogar der Abstieg in das Judo-Unterhaus.

Erhan Baz zog die Notbremse, er übernahm als Interimstrainer und startete das Projekt „Bundesliga 2019“, das nicht nur für die Senioren-Mannschaft, sondern auch für die Jugendarbeit gilt. Mit einer jungen Mannschaft und einem neuen Team aus Trainern und Ehrenamtlichen stoppte Baz den Abwärtstrend. Der direkte Aufstieg in die Verbandsliga war ein erster großer Erfolg. Mit dem neuen Trainer Mohsen Ghaffar gewannen die Gelsenkirchener in den darauffolgenden Jahren die Verbandsliga- und Oberligameisterschaft.